GEO Reportage
Namibias Geparden, Hoffnung für die Raubkatzen
Küchen der Welt
* Mafé aus dem Senegal: Alles auf Erdnuss! In Westafrika darf Mafé auf dem Speiseplan nicht fehlen. Küchenchefin Rose-Marie Colie bereitet für die Journalistin Clémence Fournival einen senegalesischen Erdnusseintopf zu - für Kenner das beste Mafé überhaupt. Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard beleuchtet die umstrittene Herkunft des Gerichts, den Zusammenhang mit der Kolonialgeschichte Senegals, die Bedeutung der Erdnuss für die senegalesische Küche und die Nährwerte der knackigen Hülsenfrucht. * Nostalgiegeschmack: Ndeye, eine Senegalesin in Nanterre Nanterre bei Paris ist seit 35 Jahren die zweite Heimat der Senegalesin Ndeye. Kommen Freunde zu Besuch, bereitet sie mit ihren Töchtern das senegalesische Nationalgericht Thieboudienne zu, ein Festmahl aus Fisch und Reis. Bei Tisch dreht sich das gesellige Gespräch um Familientraditionen, Identität und Erinnerungen an die alte Heimat. * Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein einfaches Mafé-Rezept, das sich leicht nachkochen lässt. Also: Ab in die Küche! * Rezept für Mafé Zutaten für 4 Personen: 600 g Rindfleisch 1 Zwiebel 6 Knoblauchzehen 4 zerstoßene Pili Pili Chilischoten 40 ml Nuoc Mam Fischsoße 50 g Tomatenmark 200 g passierte Tomaten 250 g Erdnussmus (oder cremige, nicht gesüßte Erdnussbutter) 1 kleiner Wirsing 3 Karotten 1 Süßkartoffel 1 l Wasser Öl Salz, Pfeffer Zubereitung: Die Hälfte der Knoblauchzehen hacken, mit zerstoßenen Chilischoten, Salz und Pfeffer vermengen. Fleisch mit der Mischung einreiben. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank marinieren lassen. In einem großen Schmortopf Fleisch anbraten, bis es Farbe annimmt. Aus dem Topf nehmen und beiseitestellen. In dem gleichen Topf Knoblauch und gehackte Zwiebel etwa 5 Minuten glasig andünsten. Fischsoße, Tomatenmark und passierte Tomaten zugeben und etwa 3 Minuten unter Rühren erhitzen. Wasser zufügen. Fleisch wieder in den Topf geben, aufkochen lassen, anschließend Hitze reduzieren. Erdnussbutter zugeben und 20 Minuten kochen lassen. Gemüse zugeben und weitere 30 Minuten kochen lassen. Gemüse und Fleisch sollen weich, die Soße nicht zu flüssig sein. Abschmecken, gegebenenfalls nachwürzen und mit Reis servieren.
Více...
Popis
Namibia verfügt über zahlreiche Schutzgebiete und Tierreservate. Fast 40 Prozent der Landesfläche stehen ganz oder teilweise unter staatlichem Schutz. Davon profitieren auch die dort beheimateten Raubkatzen. Es gibt schätzungsweise noch 8.000 Geparden, wobei mehr als ein Drittel von ihnen in Namibia leben. Einst war ihr Bestand um ein Vielfaches höher, doch die zunehmende Trockenheit, die Jagd der Wilderer sowie der Wettbewerb mit den größeren und stärkeren Leoparden setzen ihrer Population zu. Tierschützer und Veterinäre, ideenreiche Frauen und Fährtenleser kämpfen nun um das Überleben der Großkatzen. Die Raubkatzen Namibias leben meist gar nicht in den eher trockenen Schutzgebieten und Tierreservaten, sondern auf dem fruchtbaren Farmland. Dort werden abertausende Rinder, Schafe und Ziegen gezüchtet, die für die schnellen Räuber eine leichte Beute sind. Dies führt jedoch zu Konflikten mit den Farmern - sie greifen häufig zum Gewehr. Die Zahl der Geparden geht seit Jahrzehnten kontinuierlich zurück. Tierschutzorganisationen zeigen den Viehzüchtern Alternativen auf, um die Raubtiere nicht erschießen zu müssen. So rücken mobile Eingreifteams aus, um die Raubkatzen einzufangen und mit Sendern auszustatten, die den Tierschützern und Farmern die Positionen der Tiere melden. Erfahrene Fährtenleser wie Buschmann Debe helfen den Gepardenrettern beim Aufsuchen und Einfangen der Tiere. Das Gepardenweibchen Amber ist ihm besonders ans Herz gewachsen. „GEO Reportage“ präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
TV Průvodce
| Kanál | Čas | Název |
|---|---|---|
| Čtvrtek, 05:55 | GEO Reportage | |
| Pátek, 05:45 | GEO Reportage | |
| Sobota, 08:55 | GEO Reportage | |
| Pondělí, 05:55 | GEO Reportage | |
| Úterý, 06:00 | GEO Reportage |