GEO Reportage
Kalifornien: Die Lowrider-Ladys von L.A.
Stadt Land Kunst Spezial
(1): Neshani Andreas, die Stimme der Frauen Namibias In den kleinen Rundhüttendörfern im Norden Namibias wird der Tagesablauf von der Arbeit der Frauen bestimmt. Erstmals erzählt die Schriftstellerin Neshani Andreas (1964–2011) die Geschichte dieser Namibierinnen in ihrem Roman "The Purple Violet of Oshaantu" (2001). Ihre eigenen Erlebnisse bildeten die Grundlage für das Werk, in dem die Frauen den erdrückenden Traditionen mit schwesterlicher Solidarität begegnen. (2): Namibia: Ein Wüstenvolk unter sich Im äußersten Norden Namibias, einem der bevölkerungsärmsten Länder der Welt, erstreckt sich ein weitläufiges Wüstengebiet: das Kaokoveld. Bis heute ist die abgelegene Trockenregion die Heimat von Tausenden Himba – einem Hirtenvolk, das sich vor mehr als vier Jahrhunderten dort niederließ. Im Laufe der Zeit haben die Himba in und mit der Wüste eine eigene Identität und Kultur entwickelt. Heute verteidigen sie ihre indigene Lebensweise gegen die Einflüsse der Moderne. (3): Namibia: Diamantensicherung in der Wüste Über die namibische Geisterstadt Kolmanskop bei Lüderitz, die an die Kulisse eines Westerns erinnert, peitscht der Wind des nahen Atlantiks. Anfang des 20. Jahrhunderts, als die Diamantenförderung im damaligen Bergbauort auf Hochtouren lief, half eine neue Erfindung, potenzielle Diebe aufzuspüren.
Mehr...Beschreibung
Auf Kaliforniens Straßen sind sie ein echter Hingucker: Lowrider - tiefer gelegte, alte Straßenkreuzer. Sie können auf drei Rädern fahren und krachend abheben. Am Steuer der kultigen Oldtimer sitzen inzwischen immer mehr Frauen. Dabei ist Lowriding traditionell eigentlich Männersache. Seit den 60er Jahren schrauben Enthusiasten an ihren Chevrolets, Buicks oder Oldsmobiles herum und bauen jede Menge Batterien und Sprungmotoren in den Kofferraum. Von Schmieröl an den Händen lassen sich aber mittlerweile auch Lowrider-Ladies nicht abschrecken. Und selbst das gefährliche und illegale Springen, das "Hoppen", übernehmen sie jetzt. Der kultige Motorsport ist vor allem Hobby der "Chicanos", wie sich die Bevölkerung mit mexikanischen Wurzeln selbst nennt. Während andere Autos immer höher gelegt wurden, legten sie ihre Karosserien derart tief, dass sie den Asphalt zu berühren scheinen. Hydraulikmotoren von Müll-Lastern waren die Inspiration der ersten Lowrider, ihre Wagen auch in schiefe Lagen zu bringen oder sogar springen zu lassen. Die "First Class Ladies" gehören zu den ersten Frauenclubs in der Szene. Die sechs Mitglieder wollen das Image der Lowrider aufpolieren, denn die tätowierte Menge mit den schrägen Autos ist vielen suspekt. Der Club will Gutes tun und sammelt Spenden für die Obdachlosen von L.A. Gladys Ramos hingegen geht ihren ganz eigenen Weg. Die 43-Jährige hat es auch satt, sich von Männern Vorschriften machen zu lassen. Sie will das "Hoppen" unbedingt lernen, auch wenn das nicht einfach wird. Die 28-jährige Jazmin Lopez ist noch viel provokanter: Die Mutter zweier Kinder lässt bereits ihren Wagen beachtlich hochspringen. Es kracht und knarzt dabei - nicht selten fliegen durch die Wucht des Hüpfens Teile durch die Luft. Ein schräger Freizeitspaß, bei dem immer wieder auch mal Batterien explodieren oder Autos brennen können. „GEO Reportage“ präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus.
TV Zäitplang
| Kanal | Zeit | Titel |
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