GEO Reportage

Pyrenäen: Ein Hirte zwischen Himmel und Erde

GEO Reportage
Sonraki

Küchen der Welt

Salı, 06:50

* Kharcho aus Georgien, ein Topf voller Tradition In der Kantine eines verlassenen georgischen Sanatoriums trifft Alexis Sarini den Koch Zuka Shonia. Gemeinsam blicken sie auf die Geschichte des Kharcho, eines Ragouts auf Basis von Fleisch und Nussmus. Als Wanderkoch reist Zuka Shonia durch ganz Europa, um die Küche seines Landes und die Kunst der georgischen Festtafel zu teilen. Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard erklärt den Einfluss der georgischen Küche in Josef Stalins Leben, den Unterschied zwischen dem traditionellen und dem sowjetischen Kharcho sowie was sich hinter der georgischen Kunst der Supra verbirgt. * Nostalgiegeschmack: David, ein Georgier in Annecy In Annecy bereitet David Khachapuri zu. Mit 14 Jahren kam er aus Georgien nach Frankreich. Im Film spricht David über seine ersten Eindrücke von der französischen Küche, seine ersten Kochversuche georgischer Rezepte, die ihm mit Hilfe seiner Mutter und seiner Großmutter gelangen, sowie über die Aromen, die ihn bis heute an seine Heimat erinnern. * Ran an die Töpfe! Für alle, die selbst gerne den Kochlöffel schwingen, hier ein Kharcho-Rezept, das sich einfach zu Hause nachkochen lässt. * Rezept für Kharcho Georgisches Kharcho mit Rindfleisch und Walnüssen Zutaten für 4 Personen: - 1 kg entbeintes Rinderkammfleisch (in etwa drei Zentimeter große Würfel geschnitten) - 2 Zwiebeln - 3 Knoblauchzehen - 2 EL Tomatenmark - 800 g geschälte Tomaten - 250 g Walnüsse - 2 Lorbeerblätter - 2 TL gemahlener Koriander  - 1/2 TL Safranfäden  - 1 TL Bockshornklee - 1 TL Cayennepfeffer  - 10 g frischer Koriander  - Salz und Pfeffer Zubereitung: - Die Walnüsse etwa fünf Minuten in einer fettfreien Pfanne anrösten. Dabei oft umrühren, damit die Nüsse nicht anbrennen. - Dann die Nüsse mahlen (im Mixer) und beiseitestellen. - Knoblauch und Zwiebel grob hacken und mit dem Fleisch in einem großen Topf für etwa zehn Minuten anbraten. - Anschließend Tomatenmark, die geschälten Tomaten, Gewürze sowie Salz und Pfeffer hinzufügen. - Den Topf abdecken und alles für zwei Stunden köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. - In der Zwischenzeit die Polenta nach der Packungsanweisung zubereiten. - Etwas von den gemahlenen Walnüssen zum Kharcho dazugeben. Dann alles gut umrühren, bis die Soße langsam andickt. - Das Kharcho mit frischem Koriander und der heißen Polenta servieren.

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Açıklama

Brice Delsouiller ist ein ungewöhnlicher Mann - sechs Monate im Jahr verbringt er auf den 3.000 Meter hoch gelegenen Sommerweiden in den Pyrenäen, um Kühe zu hüten. Der Enge des Alltags seines Heimatortes versuchte er sich seit jeher zu entziehen - und fand so nicht nur sein Glück in der Einsamkeit der Berge, sondern entdeckte eine weitere Leidenschaft: die des Skyrunnings, des Extrem-Berglaufs. Wer ihn beobachtet, traut seinen Augen nicht: Wie eine Gämse springt er von Bergkuppe zu Bergkuppe, stundenlang rennt er durch Täler und über Berghänge, durch unwegsame, steinige Landschaft. Brice Delsouiller hütet hier im Sommer etwa 400 Kühe, eine Mammutaufgabe, denn das Gelände ist unwegsam und Brice treibt seine Tiere immer höher, dorthin, wo das Gras am saftigsten, die Freiheit am größten ist. In seiner kleinen Berghütte lebt er ohne warmes Wasser, ohne Strom, ohne moderne Kommunikation. Nur mit seinen beiden Hunden und seinen Büchern. Seit 14 Jahren führt er dieses Leben als Hirte, erst vor vier Jahren hat er angefangen zu laufen. Zunächst, um seinen Hunden beim Hüten zu helfen, versprengte Tiere zu suchen oder um unten im Tal einzukaufen. Daraus wurde eine Sucht, eine Besessenheit, die ihn ständig an die eigenen Grenzen führt: "Ich weiß nicht, warum ich renne. Es ist eine Selbstverständlichkeit. Mein Körper wollte immer rennen. Ich fühle mich leicht, mächtig. Seit 14 Jahren lebt mein Körper in den Bergen, ist durch die Höhenunterschiede und den Mangel an Luft geformt und geschmiedet. Mein Körper hat sich komplett an die Bergwelt angepasst." Die Wettrennen in Katalonien und Andorra werden ihm zeigen, wo er steht, denn hier laufen die Besten. (Die Texte datieren von 2016, dem Produktionsjahr des Programms.)


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Das Programm setzt sich zu 55 % aus Dokumentationen, zu 25 % aus Spiel- und Fernsehfilmen, zu 15 % aus Nachrichtensendungen und zu 5 % aus musikalischen Darbietungen und Bühnenaufführungen zusammen. Zwei Drittel aller Programme sind Erstausstrahlungen.