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Nopal, der Alleskönner aus Mexiko

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Küchen der Welt

l-Erbgħa, 06:50 CEST

* Abuñuelada-Auberginen, eine arabische Spezialität aus Andalusien Die Sonne Andalusiens bietet optimale Bedingungen für den Auberginenanbau und die Gewinnung von "Zuckerrohr-Honig". In Córdoba, der ehemaligen Hauptstadt des Emirats Al-Andalus, verschmelzen beide zu einem köstlichen Gericht. Journalist Arnaud Théry lässt sich von Küchenchef Paco Morales in die Geheimnisse des geschichtsträchtigen Rezepts einweihen. Aber was ist eigentlich Al-Andalus, und woher stammt die Aubergine? Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard kennt die Antworten und erzählt die Geschichte des arabischen Andalusiens. * Nostalgiegeschmack: Inma, eine Andalusierin in Schottland Inma und ihr Mann stammen aus Andalusien und leben im schottischen Edinburgh. Inma liebt Kartoffel-Tortillas und Tapas, die sie gerne mit den Schülern ihrer Flamenco-Schule teilt. Auch wenn ihr die alte Heimat manchmal fehlt, fühlt sich Inma in der schottischen Hauptstadt nach wie vor sehr wohl. * Ran an die Töpfe! Appetit bekommen? Hier gibt es ein einfaches Abuñuelada-Rezept, das sich leicht nachkochen lässt. Also: Ab in die Küche! Rezept für die Abuñuelada-Aubergine Ein Beignet und eine Aubergine - mehr braucht es nicht für einen exzellenten Aperitif. Der Beweis: dieses Rezept! Zutaten für 10 Beignets: 1 große Aubergine 10 neutrale Beignets 15 cl Balsamicoessig Olivenöl Salz, Pfeffer Zubereitung: Auberginenhaut unter regelmäßigem Wenden von allen Seiten grillen (auf der Gasflamme oder bei 220 °C im Ofen auf Grillfunktion). Anschließend Schale entfernen und Fruchtfleisch zurückbehalten. Fruchtfleisch in ein Spitzsieb legen, beschweren und drei Stunden lang austropfen lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Olivenöl würzen. Fein mixen. In einem kleinen Topf Balsamico reduzieren, bis der Essig dickflüssig wird und sich in einen zähen Sirup verwandelt. Beignets leicht anwärmen, mit Auberginencreme bestreichen und etwas Balsamico darüber tröpfeln.

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Deskrizzjoni

Ein grünes Multitalent: Der mexikanische Feigenkaktus Nopal gilt nicht nur als Superfood, sondern ist auch Inspiration für kreative Modeideen. Die in der mexikanischen Küche allgegenwärtige Pflanze wurde kürzlich von jungen Unternehmerinnen und Unternehmern als Basis für veganes Leder entdeckt. Steht der Lederindustrie eine Zeitenwende bevor? Consuelo Laras Felder liegen an den Hängen von Milpa Alta, dem südlichsten der 16 Bezirke von Mexiko-Stadt. Milpa Alta bedeutet "hohes Kornfeld". Auf über 2.000 Metern über dem Meeresspiegel wächst hier ein Großteil der frischen Nahrungsmittel für die Millionenmetropole. 80 Prozent davon ist Nopal. Consuelo ist eine der wenigen Frauen, die Kaktusfelder besitzt und so ihr eigenes Geld verdient - mit der Gründung ihrer kleinen Kooperative hat sie mehreren Frauen Arbeit verschafft. Das rief in der traditionell geprägten Gegend viel Missgunst hervor. Sie will ihren Bio-Nopal zu einer eigenen Marke machen, mit regionalem Herkunftslabel. Wenn sich die Bäuerinnen und Bauern zusammenschließen würden, könnten sie das Superfood zu Festpreisen verkaufen, was für alle ein Gewinn wäre. Der Feigenkaktus hat jedoch noch mehr „grüne“ Qualitäten. Er kommt auch urban, hip und chic daher: Die beiden Jungunternehmer Adrián López und Marte Cázarez tüfteln seit Jahren an einer umweltfreundlichen Alternative zu tierischem und synthetischem Leder. Und genau die liefert ihnen Nopal. Die Mode- und auch die Automobilindustrie sind den beiden schon auf den Fersen, das Interesse an ihren Produkten ist groß. Doch immer wieder stellt sich die bange Frage, ob die Ernte gut genug ist und ausreichend Material für kommende Aufträge liefert.


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Das Programm setzt sich zu 55 % aus Dokumentationen, zu 25 % aus Spiel- und Fernsehfilmen, zu 15 % aus Nachrichtensendungen und zu 5 % aus musikalischen Darbietungen und Bühnenaufführungen zusammen. Zwei Drittel aller Programme sind Erstausstrahlungen.