GEO Reportage
Südkorea: Magische Tempelküche
Elba - Italiens Trauminsel im Mittelmeer
Leben mit dem Meer - vor der Küste der Toskana liegt Elba. Die enorme Vielfalt an Sandstränden und Felsbuchten zieht Jahr für Jahr über drei Millionen Feriengäste auf die kleine Insel. Doch Elba hat viel mehr zu bieten als Badeurlaub - feinste Kulinarik, bunte Kultur, alte Traditionen und eine Berglandschaft, die zum Wandern einlädt. Alles in allem ein perfekter Ort für den Italienurlaub. Der Legende nach ließ Venus, die Göttin der Schönheit und Liebe, bei einem Ritt über die Wolken ihre mit sechs Edelsteinen besetzte Halskette ins Wasser fallen. Aus ihnen entstanden die sechs Inseln des Toskanischen Archipels. Der größte und für viele auch schönste Edelstein unter ihnen ist Elba. Die Reisedokumentation begleitet Menschen auf Elba, die ihre Heimat lieben und sich für den Erhalt der Natur und der alten Traditionen dort einsetzen. Wir sind unterwegs mit einem Fotografen, der besondere Menschen auf Elba und deren Arbeit porträtiert und fahren mit auf dem Katamaran einer Meeresforscherin, die für die Delfine rund um Elba kämpft. Das Kamerateam blickt über die Schulter eines Restaurantbesitzers, der alten Rezepten neues Leben einhaucht, ist bei einem historischen Volksfest dabei und begleitet Freitaucher bei ihrer Wanderung durchs Meer.
Lisää...Kuvaus
Das eigentliche Kochen beginnt für Wookwan Sunim mit der Auswahl der richtigen Zutaten. Von Lebensmitteln aus dem Supermarkt, von Fast Food und Fertiggerichten hält sie gar nichts. Ihre Vorräte sind vor allem saisonal und regional gewachsen: "Dadurch, dass wir im Gebirge leben, kochen wir mit dem, was uns die Natur schenkt – vor allem mit wilden Pflanzen." Und diese wachsen nicht nur im Gemüsegarten des Klosters, sondern auch zwischen Blumenbeeten, im angrenzenden Wald oder auf Schotterwegen. Im Prinzip essen sie alles, was rings um den altehrwürdigen Gameunsa-Tempel wächst. Aus Blüten gewinnen sie Tee, aus Blättern machen sie Salate und frisch ausgegrabene Wurzeln werden getrocknet und dann frittiert. Gerade in den vitaminarmen Wintermonaten suchen die Nonnen nach nährstoffreichen Wurzeln im Wald. Denn bevor im Herbst die Pflanzen ihre Blätter abwerfen, speichern sie Mineralien und Vitamine in ihrem Wurzelgeflecht. "Die ganze Energie dieser Welt kommt von der Natur", betont Wookwan Sunim. Damit die Wurzeln auch bekömmlich sind, bereitet die Äbtissin sie mit selbst gemachten Pasten und Soßen zu – vor allem mit Chilipaste und Sojasoße. Sie sollen aus dem wilden Wurzelgemüse die unerwünschten Bitter- und Giftstoffe ziehen. "Auf der ganzen Welt essen Menschen vor allem, was ihnen schmeckt, und nicht, was ihnen guttut. So haben viele ihre Gesundheit ruiniert. Die Tempelküche dagegen ist sehr einfach. Sie basiert auf drei Grundlagen: Sojasoße, Chilipaste und Sojabohnenpaste", erläutert Wookwan Sunim. Neben dem gesundheitlichen Aspekt sind es vor allem die außergewöhnlich aromatischen Geschmackskreationen der Tempelküche, die international Beachtung finden. Eingelegtes Gemüse, gekochter Reis und tägliche Gebete gehen im Zen-Buddhismus Südkoreas eine äußerst vitale Symbiose ein, von der die umsorgten Nonnen genauso profitieren wie ihre buddhistischen Anhänger.
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