phoenix persönlich
2026
Presseclub
Es ist eines der sensibelsten Reformvorhaben der Regierung: Wie lässt sich die Rente trotz schrumpfenderErwerbsbevölkerung zukunftsfest machen, damit sowohl Junge als auch Alte genug Geld zum Leben haben? Die Bundesregierung hatte für die Beantwortung dieser Frage eineRentenreformkommission eingesetzt. Seit Anfang der Woche liegen deren Vorschläge auf dem Tisch: Ist das jetzt der erhoffteGamechanger? Wer gewinnt und wer verliert, wenn die Reformen so umgesetzt würden? Kanzler Merz und Arbeitsministerin Bas zeigten sich hochzufrieden, sprechen von einem Gesamtkunstwerk und werben dafür, dass das Paket ohne Abstriche realisiert wird. Es dürfe jetzt keine Rosinenpickerei geben. Die wichtigsten Änderungen sind diese: 1. Einführung einer kapitalgedeckten Altersrente, die über Zusatzbeiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gemeinsam finanziert werden sollen. 2. Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beschäftigungsjahren und die Koppelung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung. 3. Die Ausweitung des Versichertenkreises in der gesetzlichen Rentenversicherung auf Minijobber, Selbstständige, Abgeordnete und Topmanager aber keine Beamten, was insbesondere die Arbeitsministerin gefordert hatte. Sind diese Korrekturen überfällig und gerecht?Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften sagen nein, wenngleich aus unterschiedlichen Gründen. Dem DGB ist vor allem die kapitalgedeckte Altersrente ein Dorn im Auge, er plädiert stattdessen für eine verpflichtende betriebliche Altersversorgung für alle Beschäftigten, die nur von den Arbeitgebern bezahlt werden soll. Ein höheres Rentenniveau soll über eine Vermögensabgabe finanziert werden. DieWirtschaft hingegen stört sich an höheren Lohnkosten und der Abschaffung von Minijobs, was neues Gift für die Konjunktur wäre. Auch unter Ökonomen gibt es kritische Stimmen, die vor einem Anstieg der Altersarmut warnen und fürchten, dass Menschen in körperlich belastenden Berufen benachteiligt würden. Ist die Kritik daran berechtigt oder nicht? Darüber diskutiert Susan Link mit ihren Gästen: - Tina Groll, Die ZEIT - Anna Lehmann, taz - Stefan Schulz, Freier Journalist - Horst von Buttlar, WirtschaftsWoche Über dieses Thema berichtet phoenix um 12:00 Uhr am 28.06.2026. Im ARD-Presseclub diskutieren Journalistinnen und Journalisten aus dem In- und Ausland aktuelle politische Ereignisse und Entwicklungen. Im Dialog entsteht ein Wettstreit der Meinungen und Interpretationen aktueller politischer Vorgänge. Durch die Sendungen führen im Wechsel Volker Herres, Jörg Schönenborn und Sonia Seymour Mikich. Im anschließenden „Presseclub nachgefragt“ können Zuschauerinnen und Zuschauer über die WDR 5 Hotline mit den Beteiligten der Sendung weiterdiskutieren und Fragen stellen.
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Opis
"phoenix persönlich" steht für ein intensives Gespräch über Hintergründe, Lebensentwürfe und Erfahrungen mit Persönlichkeiten aus Gesellschaft, Kultur, Wirtschaft oder Politik. Gastgeber sind Eva Lindenau, Inga Kühn, Jörg Thadeusz und Theo Koll. Ganz auf die Person konzentriert, steht "phoenix persönlich" für ein intensives Gespräch über Hintergründe, Lebensentwürfe und Erfahrungen.
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| Subota, 00:00 | phoenix persönlich | |
| Subota, 19:30 | phoenix persönlich | |
| Nedjelja, 11:30 | phoenix persönlich |
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phoenix dient der politischen Meinungs- und Willensbildung der Bürgerinnen und Bürger, es sollen Hintergründe erhellt und Zusammenhänge dargestellt werden. Die Vielfalt unterschiedlicher politischer, religiöser, wissenschaftlicher und künstlerischer Meinungen, Richtungen und Strömungen auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene werden von phoenix sichtbar gemacht.