Steirerblut
Fernsehfilm Österreich 2013
Mordkommission Istanbul - Tödliche Gier
Istanbul zählt zu den von Erdbeben am stärksten gefährdeten Großstädten der Welt. Millionen von Menschen leben jedoch in alten oder billig gebauten Häusern, die im Katastrophenfall als nicht sicher gelten. Um das lukrative Geschäft mit der Angst geht es im 20. Fall der „Mordkommission Istanbul“. Erol Sander als Kommissar Özakin bekommt es mit einem brutalen Baulöwen zu tun, der mit angeblich sicheren Neubauten riesige Gewinne einstreicht und skrupellose Machenschaften vertuschen möchte. Kommissar Mehmet Özakin (Erol Sander) und sein Kollege Mustafa Tombul (Oscar Ortega Sánchez) müssen den grausamen Tod eines Top-Managers aufklären: Mahmoud Erbil (Seda Yildiz), Geschäftsführer der Baugesellschaft Durkan, kam bei einem nächtlichen Brandanschlag ums Leben. Nun will Özakin herausfinden, wer einen Molotowcocktail in das Cabrio warf, als Mahmoud betrunken und betäubt auf dem Fahrersitz kauerte. Unter Verdacht gerät Mahmouds Sohn Burhan (Max Befort), der mit seinem Vater im Clinch lag und eine Affäre mit dessen junger Ehefrau (Edita Malovcic) hat. Der Student gehört einer politisch aktiven Künstlerkommune an, die durch ein neues Durkan-Bauvorhaben verdrängt werden soll. Auch der für seine erdebensicheren Bauten gefeierte Firmenchef Dursun Kara (Ercan Durmaz), seine Manager Galip Saygun (Erdal Yildiz) und Tufan Ünsal (Fatih Pasali) sowie eine ehemalige Mitarbeiterin (Demet Gül) geraten ins Visier von Özakin. Bei seinen Ermittlungen bewegt sich der Kommissar jedoch auf einem schmalen Grat: Kara, den er schon einmal hinter Gitter bringen wollte, ist nämlich nicht nur skrupellos, sondern auch bis in die höchsten Kreise vernetzt. Selbst sein neuer Chef Hamit Sancan (Ege Aydan) nimmt sich vor dem Bau-Tycoon in Acht. Einschüchtern lässt sich der Kommissar aber nicht. Schon bald kommt er einem Betrug auf die Spur, der weit über den Mordfall hinausreicht. Regisseur Marc Brummund verbindet in „Tödliche Gier“ einen wendungsreichen Kriminalfall mit einem weiteren gesellschaftlichen Thema der Bosporus-Metropole: dem Kampf kritischer Künstler und Aktivisten gegen die Folgen der Globalisierung.
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Opis
Ausgerechnet St. Anna! Mit einem unguten Gefühl kehrt die Grazer LKA-Jungkommissarin Sandra Mohr (Miriam Stein) in ihren Heimatort zurück, um an der Seite ihres neuen Chefs Sascha Bergmann (Hary Prinz) den Tod einer Journalistin aufzuklären. Weil diese eine Enthüllungsstory über Amtsmissbrauch und Vetternwirtschaft schreiben wollte, gerät der Bürgermeister (August Schmölzer) unter Verdacht. Kurz vor der Wahl käme ein Skandal für den umstrittenen Politiker mehr als ungelegen. Verlassen kann er sich nur auf seinen Neffen, den Postenkommandanten Max Leitgeb (Thomas Stipsits). Der lässt Beweismittel verschwinden und macht sich plump an Sandra heran, seine „Ex“ aus Teenagertagen. Schon bald brechen bei ihr alte Wunden auf: der Konflikt mit der eigenen Mutter (Aglaia Szyszkowitz), weil sie ihren gewalttätigen Halbbruder Mike (Robert Stadlober) vor Jahren ins Gefängnis brachte, und das Trauma ihrer Freundin Franzi (Magdalena Kronschläger), die einst vom Vater missbraucht wurde. Auch die Sticheleien und Anzüglichkeiten von Kollege Bergmann setzen Sandra zu. Aus ihrem vermeintlichen "Heimvorteil" wird eine schwere Bürde, als sie erfährt, dass Mike tief in den Mordfall verstrickt ist. Die idealistische Polizistin gerät nun in eine mehrfache Bewährungsprobe: Sandra muss in ihrer Arbeit integer bleiben, sich gegen ihren Chef behaupten und mit ihrer eigenen Vergangenheit ins Reine kommen. Aber aufgeben kommt nicht infrage. Miriam Stein und Hary Prinz ermitteln in „Steirerblut“ als ungleiches Duo beim Grazer LKA: Sie spielt eine idealistische Jungkommisssarin, er ihren abgezockten Chef, der bei seinen zynischen Sprüchen niemanden schont. Als Vorlage dienen die beliebten Steirerkrimis von Claudia Rossbacher. Mit einer deftigen Prise schwarzem Humor und landestypischem Schmäh würzt Wolfgang Murnberger die rätselhafte Kriminalgeschichte, die in einen Sumpf von Korruption, Doppelmoral und Schuld führt. Der Titel „Steirerblut“, Letzteres bekanntlich dicker als Wasser, verweist auf das Selbstwertgefühl und die verschworene Gemeinschaft in der Provinz, wo eine Heimkehrerin in Polizeiuniform mitten in ein Wespennest sticht.
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| Ponedjeljak, 21:20 | Steirerblut |