Mysterium Gotik
Als die Kathedralen in den Himmel wuchsen
Schwarz-Rot-Gold und Fußballfieber
Diese Bilder aus dem Fußball-Sommer 1990 hat bis heute wohl jeder in Erinnerung: Da ist die Spuck-Attacke des holländischen Nationalspielers Frank Rijkaard gegen den deutschen Stürmer Rudi Völler; da ist das Elfmeterdrama im WM-Halbfinale Deutschland gegen England; und da ist natürlich Franz Beckenbauers melancholischer Alleingang nach dem siegreichen Finale auf dem WM-Rasen von Rom. Und während der Kaiser auf dem verwaisten Spielfeld um Fassung ringt, jubelt in dieser Nacht ganz Deutschland gemeinsam über den errungenen WM-Sieg, mit Autokorsos in Ost und West. 25 Jahre ist das nun her. Zum Silberjubiläum nimmt der Film "Schwarz-Rot-Gold und Fußballfieber" die Zuschauer mit auf eine Zeitreise in jenen Sommer 1990 und lässt auch das Lebensgefühl dieses Jahres noch einmal aufleben: eine Zeit, in der Jeans "stonewashed" und die Frisuren "vokuhila" waren; in der man zum Telefonieren von unterwegs noch Telefonzellen brauchte. Und in der das Internet noch nicht erfunden war. Der Weg der Nationalmannschaft bis zum Finale in Rom ist der dramaturgische Rahmen dieses Films. Seine Helden sind die Repräsentanten einer besonderen Fußballergeneration: Rudi Völler, Lothar Matthäus, Andreas Brehme, Jürgen Klinsmann. Fast alle prägenden Gestalten der DFB-Elf verdienten im Ausland ihr Geld, vor allem in Italien und reiften erst hier zur Weltklasse heran. Die Gegner von damals haben ihre ganz eigenen Erinnerungen an die Deutschen im Sommer der Wiedervereinigung: Englands Gary Lineker, der niederländische Torwart Hans van Breukelen und sein argentinischer Kollege Sergio Goycochea geben in Interviews zu diesem Film überraschende Einblicke. Darüber hinaus interessiert die Autoren der Geist der Zeit in den historischen Wochen zwischen Währungsunion und WM-Titel. Darum erzählt der Film auch aus der Fan-Perspektive, etwa von drei Fußballfans aus Sachsen, die zum ersten Mal zu einer WM reisen konnten - unter abenteuerlichen Umständen, mit nur ein paar D-Mark in der Tasche und zur Unterstützung des Teams aus dem Westen.
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Açıklama
In Frankreich entsteht im 12. Jahrhundert ein Architekturstil, der den Kirchenbau revolutioniert: die Gotik. Die Kathedralen streben in die Höhe. Licht durchflutet ihre Innenräume, an die Stelle massiver Mauern treten bunte Fenster – so ist die gesamte Fensterfläche der Kathedrale im französischen Chartres größer als ein Fußballfeld. Beeindruckendes Beispiel in Österreich ist der Wiener Stephansdom, das Wahrzeichen der Bundeshauptstadt. Die Dokumentation „Mysterium Gotik – Als die Kathedralen in den Himmel wuchsen“ versucht den Rätseln und Geheimnissen der Gotik auf die Spur zu kommen. Rippengewölbe, Spitzbogen und Strebepfeiler werden zum fixen Bestandteil des gotischen Formenkanons. Die Lichtmystik inspiriert Baumeister dazu, großflächige Fenster einzubauen, die Innenräume erhellen und den Besuch der Kathedralen zu einem, im wahrsten Sinne des Wortes, erhellenden Erlebnis machen. Die Robustheit der Romanik weicht den grazilen, hochaufstrebenden Bauelementen der Gotik. Woher stammen Wissen und Technik für den Bau dieser Monumente? Welche Geheimnisse stecken in der Statik der gestreckten Säulen, Streben und Pfeiler? Antworten darauf gibt diese Dokumentation, in der Expertinnen und Experten zu Wort kommen, etwa die ehemalige Dombaumeisterin des Kölner Doms, Barbara Schock-Werner. „Mysterium Gotik – Als die Kathedralen in den Himmel wuchsen“ zeichnet zudem Lebenswege berühmter Baumeister der Gotik nach. Sie waren Universalgenies, Menschen, die über ein enormes Wissen verfügten, Meister der Baukunst, aber auch der Physik, Mathematik und Chemie. Träger von Wissen, das sie geheim hielten. Der Film von Martin Papirowski (ORF-Bearbeitung: Alexander Hecht) zeigt die Genialität der Baumeister dieser Epoche und demonstriert, mit welcher Technik und Know-how sie Monumente für die Ewigkeit geschaffen haben.
TV programı
| Kanal | Zaman | Başlık |
|---|---|---|
| Çarşamba, 01:30 | Mysterium Gotik | |
| Çarşamba, 19:15 | Mysterium Gotik |
TV Kanal
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