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Quarks: Deutschlands Lebensadern - Wie wir unsere Flüsse neu entdecken

söndag, 18:00

Mit rund 500.000 Kilometern Flusslauf zählt Deutschland zu den flussreichsten Ländern der Welt. Die großen Flüsse wie Rhein, Donau oder Spree werden besungen und als Lebensadern gefeiert – als Transportwege verbinden sie uns mit der Welt, sie liefern Trinkwasser und Energie. Aber wie geht es eigentlich den Flüssen dabei? Vor allem auch den kleineren Gewässern, die zu den artenreichsten Ökosystemen Deutschlands zählen. Sie sind wichtige Lebensräume für Pflanzen und Tiere und auch wir Menschen brauchen sie, um uns an ihren Ufern zu erholen. Quarks zieht Bilanz: Gemeinsam mit tausenden Freiwilligen nehmen wir selbst die kleinsten Gewässer unter die Lupe. Wir zeigen, wie der Mensch die Flüsse für seine Zwecke umgebaut hat, wie renaturierte Flüsse wieder lebendig werden und welch großes Potenzial moderne Technik dabei bietet. Außerdem gehen wir auf Spurensuche im Ahrtal: Wie konnte aus dem kleinen Fluss ein reißender Strom werden? Und wieso lohnt sich hier der Blick in die Vergangenheit? Quarks läuft seit 1993 mit großem Erfolg im WDR Fernsehen. Das Wissenschaftsmagazin erscheint wöchentlich und beleuchtet 45 Minuten lang ein Thema aus wissenschaftlicher Sicht und verschiedensten, oft ungewöhnlichen Blickwinkeln. Wir erzählen Dinge so einfach wie möglich. Deshalb suchen wir nach dem spannendsten Zugang zu einem Thema und vermitteln Grundlagen und Hintergründe statt unverdaute Neuigkeiten. Dabei bleiben wir aktuell, zeigen Haltung und helfen unseren Zuschauern, Themen einzuordnen.

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Quarks: Deutschlands Lebensadern - Wie wir unsere Flüsse neu entdecken

Beskrivning

* Kinder-Matratze Die Erfindung von Felix Blumenstein ist die erste komplett waschbare Matratze, die außerdem mit dem Kind mitwachsen kann. Der Bezug besteht aus Bio-Baumwolle und Polyester. Darunter stecken eine Auflage und mehrere Schaumstoff-Puzzleteile. Drei bis vier der Teile passen auf einmal in die Waschmaschine und lassen sich so bei 60 Grad reinigen. Durch die Teilbarkeit ergibt sich der zweite Vorteil: Man kann die Puzzleteile zu unterschiedlichen Matratzengrößen zusammenbauen. Die kleine Variante misst 70 mal 140 Zentimeter. Genau richtig fürs Babybett. Mit insgesamt 14 Puzzleteilen erreicht die Liegefläche eine Größe von 90 mal 200 Zentimeter für Kinder bis etwa 12 Jahren. Inzwischen gibt es die Erfindung auch für Erwachsene. Besonders Allergiker können so ihre Matratze selbst waschen. Und Felix Blumenstein und sein Team haben nach dem gleichen Prinzip ein Hundebett herausgebracht. * Beweglich wie ein Pferderücken - der Buggy zum aktiven Sitzen Mariam Vollmar aus Seybothenreuth bei Bayreuth hat einen Kinderbuggy entwickelt, der dem Rücken eines Pferdes gleicht. Unter der Sitzfläche ist ein Mechanismus, der auch die Bewegungen des Pferdes in der Gangart Schritt imitiert. Das soll die Wirbelsäule schonen, Muskeln und Koordination kindgerecht trainieren und die Haltung verbessern. Noch immer ist der Buggy ein Prototyp. Die Erfinderin arbeitet gerade an der Entwicklung eines Bürostuhls, nach dem gleichen Prinzip. * Ökowindel Wegwerfwindeln sind eine praktische Erfindung. Das Problem, sie bestehen zu einem großen Teil aus erdölbasierten Kunststoffen. Nicht unter der Außenhülle ist aus Plastik auch im Inneren findet man ein Erdölprodukt. Der Saugkern, besteht aus vielen winzigen Kügelchen, einem Superabsorber, der sehr viel Flüssigkeit aufsaugt und dadurch zu einem Gel wird, in dem diese gebunden bleibt. Aber muss in einer Windel wirklich so viel Chemie stecken? Erfinder Dominik Franck entwickelte nun einen Saugkern aus Kartoffelstärke und hat damit die wichtigste Voraussetzung für eine umweltfreundliche Windel geschaffen. Zusammen mit einem Windelhersteller hat er die Erfindung bis zur Serienreife gebracht. Sie ist nicht nur wegen des neuen Saugkerns umweltfreundlicher, die Hülle besteht zudem aus biologisch abbaubarer Maisstärke. Dominic Franck arbeitet weiterhin an seinem Ziel, dass seine Windeln nicht mehr im Restmüll landen, sondern komplett kompostierbar sind. * Hängematte für Frühchen - Schaukeln wie im Mutterleib Wenn Babys zu früh auf die Welt kommen, müssen sie oft für länger Zeit in den Inkubator. Darin ist es steril, kalt und unbeweglich – das komplette Gegenteil vom Leben im Mutterleib. Eine Erfinderin hat deshalb eine bewegte Hängematte für Frühchen entwickelt, in der sie geborgen im Inkubator schaukeln können. Mit Motoren ausgestattet, soll sie mit sanftem Wiegen die Bewegung in Mutterleib imitieren. Außerdem will die Erfinderin die bisher verwendete Klebeelektroden ersetzen, die die zarte Baby Haut strapazieren. Dafür hat sie Textil-Elektroden in den Hängemattenstoff integriert, sodass durch das Eigengewicht des Babys der Kontakt am Rücken hergestellt wird. Das Gestell der Hängematte ist flexibel, höhenverstellbar und kann in jeden Inkubator gesetzt werden. Zur Zeit beginnt eine klinische Studie in der Uniklinik Essen und Björna Althoff entwickelt weiter, um z.B. die Schaukelbewegungen noch besser an den natürlichen Gang von schwangeren Frauen anzupassen. * Sicherheitstürklinke Zwei Tüftler aus Karlshuld in Bayern haben eine Sicherheitstürklinke entwickelt. Von der einen Seite eine normale Klinke von der anderen Seite nur mit einem Trick zu öffnen. Sie unterscheidet sich von allem, was es bisher an Sicherheitstüröffnern gibt. Denn die Erfinder haben einen Mechanismus in die Klinke eingebaut.


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