Damals in Amerika
Die Geschichte der Einwanderer
Damals in Amerika
Amerika als wilder Westen, als weites der Land der Cowboys und ihrer Herden dieses Bild ändert sich mit Beginn des 20. Jahrhunderts, als die Metamorphose der USA zur größten Industrie- und Konsumkultur der Welt Fahrt aufnimmt. Elektrokonzerne wie Westinghouse legen mit der Bereitstellung von Strom den Grundstein für die technische und industrielle Entwicklung. Allein im Hauptwerk sind 10.000 Menschen beschäftigt. Arbeitssicherheit und Entlohnung der Arbeiter*innen hat die boomende Produktion dabei nicht im Blick. 1911 sterben bei einem Brand in der New Yorker Triangel-Textilfabrik 146 vor allem junge Immigrantinnen. Die Notausgänge waren versperrt. Damals nachgestellte historische Aufnahme zeigen die schwierigen Löschversuche der Feuererwehr. Arbeiter und Arbeiterinnen der großen Betriebe im ganzen Land beginnen sich gegen die ausbeuterischen Bedingungen zu organisieren. Gewerkschaften erleben mit der Großen Depression, der Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre, einen Höhenflug. Das Elend, insbesondere das der schwarzen Landarbeiter im Süden, die es zuhauf in die großen Städte im Norden zieht, kann allerdings nur über privat organisierte Mildtätigkeit gelindert werden. Historische Aufnahmen zeigen, wie der umjubelte afroamerikanische Reverend Father Devine mit Tafeln und Unterkünften für die schwarze Gemeinde die schlimmste Not lindert. 1935 verkündet Frances Perkins, die erste Arbeitsministerin der amerikanischen Geschichte, die ebenfalls erste Sozialversicherung Amerikas. Jetzt bedeutet es nicht mehr alles zu verlieren, wenn man seinen Job verliert. Perkins hatte den Brand in der Triangle-Fabrik mit ansehen müssen. Fortan setzt sie sich insbesondere für Frauen im Beruf ein. Auch die Gewerkschaften erreichen einiges und verlieren am Ende mit Jimmy Hoffa wieder vieles von ihrer Reputation. Einmalige Aufnahmen zeigen den legendären Chef der Transportgewerkschaft Mitte 50er Jahre vor Gericht, wo er sich wegen seiner Mafia-Verstrickungen verantworten muss. Haben viele Arbeiter und Arbeiterinnen lange Not gelitten, prosperiert das Amerika der Nachkriegszeit. Fernsehen und Werbung machen aus Unternehmen wie Coca Cola und Heinz-Ketchup internationale Giganten. Die amerikanische Gesellschaft wird wohlständig. 13 Millionen neue Dienstleistungs-Jobs lassen ein ganz neues, Amerika fortan charakterisierendes Arbeitsfeld entstehen. Die Vorstädte wachsen und die Amerikaner ziehen mit Kind und Kegel und Windelservice ins Eigenheim. Pan Am fliegt Business-Reisende und die Stewardessen lächeln wie Filmstars. Das Image des modernen american way of life ist vollendet. Mit der Realität hat es auch in den 1960er Jahren nicht immer etwas zu tun. Sendehinweis: 11.07.2026 11:45 Uhr
Iktar...Deskrizzjoni
1886 machte Frankreich Nordamerika die Freiheitsstatue zum Geschenk: Gebt mir eure Müden und Armen, eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren!, verkündet die Inschrift. Seitdem hat Lady Liberty im Hafen von Ellis Island Millionen von Einwanderern aus aller Welt empfangen. Auf frühen, nachträglich mit Farbe versehenen Aufnahmen der Filmgeschichte, sieht man die Erleichterten, die die Torturen der Überfahrt und das Prozedere der Einwanderungsbeamten überstanden haben, wie sie sich mit Donuts stärken. Von New York aus ziehen sie in alle Teile des Landes, um ihr Glück zu versuchen. Seltene Privataufnahmen zeugen vom Versuch, sich niederzulassen, anzupassen, dazu zu gehören. Firmen wir Ford helfen mit Einbürgerungskursen- und filmen, Vorzeige-Amerikaner aus den Neuankömmlingen zu machen. 1886 machte Frankreich Nordamerika die Freiheitsstatue zum Geschenk: Gebt mir eure Müden und Armen, eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren!, verkündet die Inschrift. Seitdem hat Lady Liberty im Hafen von Ellis Island Millionen von Einwanderern aus aller Welt empfangen. Auf frühen, nachträglich mit Farbe versehenen Aufnahmen der Filmgeschichte, sieht man die Erleichterten, die die Torturen der Überfahrt und das Prozedere der Einwanderungsbeamten überstanden haben, wie sie sich mit Donuts stärken. Von New York aus ziehen sie in alle Teile des Landes, um ihr Glück zu versuchen. Seltene Privataufnahmen zeugen vom Versuch, sich niederzulassen, anzupassen, dazu zu gehören. Firmen wir Ford helfen mit Einbürgerungskursen- und filmen Vorzeige-Amerikaner aus den Neuankömmlingen zu machen. Sind Amerikas Arme anfangs weit offen, setzen sich schnell mehr und mehr Beschränkungen durch. Mitte der 1920er Jahre ist das Bild der erwünschten Immigranten klar umrissen: Asiaten sind ausgeschlossen, Süd- und Osteuropäer, darunter viele Jude, wenig willkommen. Erwünscht sind weiße Westeuropäer, und auch die nur noch in Kontingentzahlen. 1939 wird die St. Louis mit 900 Juden an Bord wieder des Hafens verwiesen, weil das Kontingent ausgeschöpft ist. Für berühmte Flüchtlinge Nazi-Deutschlands wie Albert Einstein oder Marlene Dietrich wird Amerika dagegen eine zweite Heimat. Selbst, wenn es auch hier, wie seltene Bilder von Jugendlagern und Massenveranstaltungen im Madison Square Garden eindrucksvoll belegen, faschistische Organisationen gibt. Mit Kriegseintritt Amerikas ruft nicht nur der italienisch-stämmige Regisseur Frank Capra filmisch zu den Waffen. Alle Einwanderer haben ihre Loyalität zu beweisen. Wer aus Kriegsgegner-Ländern kommt, wie Deutsche, Italiener oder Japaner, wird in Internierungslagern kaserniert. Fremdenfeindlichkeit und Antikommunismus durchziehen die Haltung gegenüber Immigranten.Im Nachkriegsamerika der 50er Jahre entsteht die typisch amerikanische Massenkultur, die ihren Siegeszug um die Welt antreten wird:. Mit Pizza und Frank Sinatra ist sie nicht unwesentlich von der großen italienischen Einwanderergemeinde geprägt. Homemovies der Familie De La Cova, die wie viele Kubaner nach Castros sozialistischer Revolution 1959 in die USA kommen, beenden die Geschichte des Schmelztiegels der Kulturen. Sendehinweis: 11.07.2026 10:00 Uhr
Skeda tat-TV
| Stazzjon | Ħin | Titlu |
|---|---|---|
| il-Ħadd, 00:15 CEST | Damals in Amerika | |
| il-Ħadd, 14:00 CEST | Damals in Amerika | |
| il-Ħadd, 14:45 CEST | Damals in Amerika | |
| l-Erbgħa, 02:15 CEST | Damals in Amerika | |
| l-Erbgħa, 03:00 CEST | Damals in Amerika |
Televixin Stazzjon
phoenix dient der politischen Meinungs- und Willensbildung der Bürgerinnen und Bürger, es sollen Hintergründe erhellt und Zusammenhänge dargestellt werden. Die Vielfalt unterschiedlicher politischer, religiöser, wissenschaftlicher und künstlerischer Meinungen, Richtungen und Strömungen auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene werden von phoenix sichtbar gemacht.