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Inseln im Strom - vergessenes Paradies im Ärmelkanal

il-Ġimgħa, 10:15 CEST

Steuerparadies, Naturparadies, Feinschmeckerparadies: Jersey, Guernsey, Sark, Herm und Alderney sind in jeder Hinsicht paradiesisch - vereinen sie doch das Beste aus Frankreich und Großbritannien. Die Inseln im Golfstrom sind Europas schönste Mischung, denn hier verbinden sich französisches "Savoir-vivre" mit britischer Eleganz und englische Gartenkunst mit französischer Küche. "Ein Stück Frankreich, das ins Meer gefallen ist und von England aufgesammelt wurde", so beschrieb der französische Schriftsteller Victor Hugo die kleine Inselgruppe, auf der er im 19. Jahrhundert im Exil weilte und bei gutem Wetter bis in seine Heimat Frankreich blicken konnte. Die fünf Inseln sind verschieden, eigen, jede ein individuelles Paradies. Jersey und Guernsey genießen den zweifelhaften Ruf als Steueroase. Sark ist der letzte Feudalstaat Europas, in Herm herrscht karibisches Flair und das raue Alderney ist die Heimat einiger Hummerfischer. Eine wechselvolle Historie hängt den Eilanden nach: von den Normannen, über den hundertjährigen Krieg bis zum zweiten Weltkrieg, in dem die Inseln als deutscher Außenposten Hitlers dienten. Noch heute sind die Spuren der deutschen Besatzung unverkennbar. Tunnelsysteme, Bunkeranlagen, Forts und Wachtürme aus Beton erinnern an diese Zeit. Viele wurden in Museen oder Gedenkstätten verwandelt. Alexander von Sobeck und sein Team haben die Inseln besucht, mit den Menschen gesprochen und zeigen mit beeindruckenden Bildern Vergangenheit und Gegenwart der Inseln im Strom. Film von Alexander von Sobeck

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Inseln im Strom - vergessenes Paradies im Ärmelkanal

Deskrizzjoni

* Daten-Boom in Nord-Virginia: Der Ressourcenhunger neuer Rechenzentren Der KI-Boom treibt den Bau von Rechenzentren rasant voran. Besonders in Nord-Virginia nahe Washington, der weltweit größten Konzentration solcher Anlagen, sorgen die Projekte für Konflikte. Anwohner klagen über Lärm, den Verlust von Na-turflächen und steigende Strompreise. Gleichzeitig benötigen KI-Rechenzentren enorme Mengen an Strom und Wasser, was laut Kritikern die Versorgung der Be-völkerung belastet. Befürworter verweisen dagegen auf hohe Steuereinnahmen und wirtschaftliche Vorteile. * China: Seltene Erden Sie stecken in jedem Smartphone, jedem Flugzeug und jedem E-Auto: Ohne selte-ne Erden würde der Alltag der meisten von uns sehr anders aussehen. China baut 70 Prozent davon ab und verarbeitet sogar 90 Prozent. Deutschland deckt zwei Drittel seines Bedarfs seltener Erden aus China. Der Westen hat das jahrelang gerne so hingenommen, weil der Abbau teuer und auch schmutzig ist. So schmutzig, dass selbst China mittlerweile auf alternative Lösungen umsteigt. Korrespondent Jörg Endriß nimmt uns auf der Suche nach dem Abbau der seltenen Erden auf eine hindernisreiche Undercover-Reise mit, die an einem unerwarteten Ort endet. * Das weiße Gold der Altmark Unter der Kleinstadt Salzwedel im Norden Sachsen-Anhalts liegt ein Schatz. Manche sprechen sogar schon vom Weißen Gold der Altmark, denn drei bis vier Kilometer tief lagert eine der größten Lithium-Ressourcen der Welt. 43 Millionen Tonnen Lithiumkarbonat-Äquivalent, schätzt die Firma Neptun Energie. Sie testet die Lithium-Gewinnung aus Tiefenwasser derzeit in einer Pilotphase. Der Rohstoff ist wesentlich zur Batterieherstellung und weltweit begehrt, aktuell finden 90 Prozent der Lithiumförderung in Südamerika, Australien und China statt. * Hilfe bei Huntington! Ein medizinischer Durchbruch gibt Hoffnung für Menschen mit der degenerativen Nervenkrankheit Huntington. Forschern und Medizinern ist es gelungen, den Krankheitsverlauf durch eine aufwendige Operation in Kombination mit einer Gentherapie um 75 Prozent zu verlangsamen. Für die Patientinnen und Patienten bedeutet das Jahre zusätzlicher Lebenszeit mit deutlich höherer Lebensqualität. Zu-dem besteht die Aussicht, dass die Krankheit mit diesem Verfahren langfristig sogar vollständig gestoppt werden kann. * "Grüner Teller": Geschirr aus Wasserpflanzen Forscher der Universität für Bodenkultur (BOKU) entwickeln aus Schilf und anderen Wasserpflanzen eine nachhaltige Alternative zu Holz für Papier, Verpackungen und Geschirr. Die Pflanzen liefern Zellulose und könnten künftig auch in der Textilproduktion eingesetzt werden. Gleichzeitig leistet ihre Ernte einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Pflege von Gewässern wie dem Neusiedler See oder der Alten Donau. Erste biologisch abbaubare Verpackungen sind bereits entstanden und sollen künftig auch beim Donauinselfest zum Einsatz kommen. Das 3sat-Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. "nano" macht Zukunftsvisionen sichtbar und erfahrbar. Durch eine unterhaltsame, spannende und informative Mischung von Wissenschaftsfilmen macht "nano" seine Zuschauer fit für die Welt von morgen. "nano" ist ein aktuelles Magazin und enthält Studio- und Schaltgespräche. Regelmäßig werden Schwerpunkte gesetzt und wissenschaftlich beleuchtet.


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