phoenix vor ort
u.a. phoenix nachgefragt mit Valerie Höhne (Redakteurin der Parlamentsredaktion, Süddeutsche Zeitung)
Presseclub
Seit mehr als vier Jahren wehrt sich die Ukraine gegen die russische Invasion. Die Raketenangriffe, insbesondere auf Kiew, verursachen weiterhin massive Zerstörung und führen zu großem Leid der Zivilbevölkerung. Gleichzeitig zeigt die ukrainische Armee in den letzten Monaten eine neue Stärke: Sie hat Drohnen entwickelt, die Ziele weit hinter der russischen Grenze angreifen können. Folgen des Kriegs werden in Russland sichtbar Brennende Raffinerien und zerstörte Militärbasen machen den Krieg auch für die russische Bevölkerung sichtbar. Der Krieg kommt in ihrem Alltag an. Der Druck auf Präsident Putin wächst, auch angesichts der vielen getöteten Soldaten. Zudem gerät Russlands Wirtschaft laut einer aktuellen Studie zunehmend in Schwierigkeiten. Experten sehen Anzeichen für einen möglichen „wirtschaftlichen Kollaps“. Entstehen jetzt Chancen für Verhandlungen? Die Regierungschefs der E3-Staaten, Deutschland, Großbritannien und Frankreich, unterstützen den Vorschlag des ukrainischen Präsidenten Selenskyj für direkte Gespräche zu einer Waffenruhe zwischen Moskau und Kiew. Ein von Selenskyj vorgeschlagenes persönliches Gespräch hatte Putin zuvor abgelehnt. Die Europäer beanspruchen für sich bei möglichen Verhandlungen eine maßgebliche Rolle. Neben einem vollständigen Waffenstillstand sind die Bedingungen u.a. Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Wird Putin sich auf Verhandlungen mit den Europäern einlassen? Oder redet er nur mit US-Präsident Trump? Erleben wir derzeit tatsächlich eine Wende im Krieg oder nur die nächste, noch brutalere Phase eines Konflikts ohne absehbares Ende? Wie lange wird Deutschland sein finanzielles Engagement angesichts steigenden Reformdrucks und angespannter Haushaltslage aufrechterhalten? Gäste * Gesine Dornblüth, freie Journalistin Gesine Dornblüth lernte schon in der Schule Russisch und berichtete bereits während des Slawistik-Studiums als freie Journalistin über Themen aus Russland. Sie promovierte in russischer Lyrik. In den 1990er Jahren gründete sie mit Thomas Franke das Journalistenbüro „texte und töne“ in Berlin und produzierte Alltagsreportagen, Langzeitdokumentationen und politische Analysen aus Russland, der Ukraine, dem Südkaukasus und vom Balkan, unter anderem für das Deutschlandradio. Von 2012 bis 2017 war Gesine Dornblüth als Korrespondentin für das Deutschlandradio in Moskau. Seit März 2017 arbeitet sie wieder als freie Journalistin in Berlin. 2022 erschien ihr gemeinsam mit Thomas Franke geschriebenes Buch „Ruhmlose Helden - Ein Flugzeugabsturz und die Tücken deutsch-russischer Verständigung“. * Moritz Gathmann, stern Moritz Gathmann wuchs in Baden-Württemberg auf und studierte später Russistik und Geschichte in Berlin, Moskau und Jerewan. Seit 2007 arbeitet er als Reporter mit Schwerpunkt Osteuropa für deutsche Magazine und Zeitungen. Von 2008-2013 lebte er in Moskau und später in der Stadt Kaluga. Ab 2013 berichtete er über die Maidan-Revolution und später über den Krieg in der Ostukraine. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2019 mit einem Grimme-Preis für das Projekt "buterbrod und spiele." Den russischen Einmarsch 2022 erlebte er in der Stadt Kramatorsk, seit 2023 schreibt er über den Krieg gegen die Ukraine vor allem für das Magazin stern. * Marina Kormbaki, Der Spiegel Marina Kormbaki ist stellvertretende Leiterin des „Spiegel“-Hauptstadtbüros. Sie beobachtet den Kanzler, die SPD und die Außenpolitik. Zuvor war sie Hauptstadtkorrespondentin für „The Pioneer“ und das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Sie studierte Sozialwissenschaften in Hannover. * Paul Ronzheimer, Bild Paul Ronzheimer volontierte bei der „Emder Zeitung“ und arbeitete dort ab 2005 als Redakteur. 2008 wechselte er an die Axel-Springer-Akademie und war von 2009 bis 2011 als Parlamentskorrespondent der BILD in Berlin. 2012 wurde er Chefreporter im Ressort für Politik und berichtete vor allem aus Kriegs- und Krisengebieten. 2019 wurde er stellvertretender Chefredakteur mit Zuständigkeit insbesondere für Reporter und Reportage. Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine berichtet er immer wieder als Live-Reporter von vor Ort. Paul Ronzheimer wurde mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt zeichnete das Fachmagazin „medium magazin“ Paul Ronzheimer und Katrin Eigendorf (ZDF) für ihre Berichterstattung aus der Ukraine als „Journalistin & Journalist des Jahres 2022“ aus. Im ARD-Presseclub diskutieren Journalistinnen und Journalisten aus dem In- und Ausland aktuelle politische Ereignisse und Entwicklungen. Im Dialog entsteht ein Wettstreit der Meinungen und Interpretationen aktueller politischer Vorgänge. Durch die Sendungen führen im Wechsel Volker Herres, Jörg Schönenborn und Sonia Seymour Mikich. Im anschließenden „Presseclub nachgefragt“ können Zuschauerinnen und Zuschauer über die WDR 5 Hotline mit den Beteiligten der Sendung weiterdiskutieren und Fragen stellen.
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* phoenix tagesgespräch mit Christoph Heusgen (ehemaliger Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz) * Berlin: phoenix nachgefragt mit Valerie Höhne (Redakteurin der Parlamentsredaktion, Süddeutsche Zeitung) * Housten: DFB Pressekonferenz mit Julian Nagelsmann (Bundestrainer) phoenix informiert über das politische und gesellschaftliche Geschehen in Deutschland, Europa und der Welt so ausführlich wie kaum ein anderer Sender. Wann immer und wo immer wichtige Ereignisse passieren, ist phoenix vor Ort dabei - mit eigenen Reportern oder mit dem Korrespondenten-Netzwerk von ARD und ZDF.
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phoenix dient der politischen Meinungs- und Willensbildung der Bürgerinnen und Bürger, es sollen Hintergründe erhellt und Zusammenhänge dargestellt werden. Die Vielfalt unterschiedlicher politischer, religiöser, wissenschaftlicher und künstlerischer Meinungen, Richtungen und Strömungen auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene werden von phoenix sichtbar gemacht.