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Gott oder Götze - Fußball als Religionsersatz?

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Endlich Sommer

Freideg, 15:15

Menschen, Tier und Pflanzen brauchen Sonne, Wärme, Licht. Deshalb ist der Sommer für viele die beste Zeit des Jahres, mit langen Abenden im Freien, den großen Ferien und den schönsten Open-Air-Festivals. Er hat seine eigenen Farben und Feste und ein eigenes Temperament und Lebensgefühl. Wir zeigen den Sommer in NRW in seinen regionalen Facetten, wie ihn Menschen, Tiere und Pflanzen erleben, denn diese Jahreszeit verändert sich besonders und verlangt immer mehr Anpassung durch große Hitzeperioden und lange Trockenzeiten. Doch, wenn wir nicht auf den Kalender sehen, wann beginnt eigentlich der Sommer in Nordrhein-Westfalen? Er beginnt in einer magisch-stillen Nacht an den Externsteinen im Teutoburger Wald: die Mittsommerwende in der kürzesten Nacht des Jahres, die Nacht auf den 22. Juni. Nur im ersten Licht offenbart der Fels sein Geheimnis. Um diese Zeit bringt Schäfer Jens Holtkamp seine Schafe über den Diersfordter Waldsee, wo sie die ganze Zeit auf einer Insel verbringen. Im Rosarium des Dortmunder Westfalenparks blühen jetzt rote Rosen. Einen ganz besonderen Zauber bietet das Lampertstal in der Eifel: Falter und Schmetterlinge in einer Farbenpracht wie sonst kaum an einem anderen Ort in NRW. Und sogar einen eigenen Klang hat der Sommer? Den Sound von geradezu hypnotischer Wirkung stimmt das "große grüne Heupferd" an, die größte unter den heimischen Heuschrecken und schmecken kann man ihn: Erdbeereis mit Sahne. Rund 115 Kugeln schleckt jeder Nordrhein-Westfale im Jahr. Auf den Biohöfen im Windrathertal bei Velbert haben die Landwirte im Hochsommer nur eine Sorge: die um das Wasser für ihre Felder. Die Böden trocknen durch die große Hitze aus. Jeder kühlende Sommerregen ist willkommen, gefürchtet aber sind Starkregen mit Blitz und Hagel, die innerhalb weniger Minuten eine Ernte vernichten können. Fast 50.000 Blitze gibt es jedes Jahr über NRW - und ihre Zahl nimmt zu, so wie auch die Zahl der Tage mit hohen Temperaturen. Das hat auch große Auswirkungen auf das Klima in den Städten. In den Straßenschluchten bilden sich Hitzeinseln - mit begrünten Fassaden, wie der des Düsseldorfer Kö-Bogens, immerhin acht Kilometer Buchenhecke, die nicht nur ein echter Hingucker ist, versucht man für Kühlung in der Stadt zu sorgen. Brunnen in den Städten sind ein besonderer Anziehungspunkt für Menschen und Tiere. Die Städte in Nordrhein-Westfalen werden immer mehr zu einem besonders ergiebigen Lebensraum für Bienen. Sie finden sie hier ein großes Pollen-Angebot und produzieren städtischen Honig. Sommerzeit ist Freizeit. Schwimmen & Tauchen, Segeln & Surfen an der Nord- und Südsee am Niederrhein, Abtanzen auf den Freiluft-Festivals, die Wacholderreife am Kalvarienberg bei Blankenheim, der Toskana der Eifel, und Segelfliegen in der Thermik über den Wäldern des Sauerlandes. Ein Film von Jörg Siepmann und Rüdiger Heimlich

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Beschreibung

"Jesus wäre Schiedsrichter geworden", der Bibelwissenschaftler Simone Paganini sieht im Fußball und der Kirche viele Parallelen. So folgen seiner Meinung nach sowohl der Fußball als auch vor allem die katholische Kirche bestimmten Ritualen und versprechen beide Erlösung. So wie der Fußball den Schiedsrichter braucht, um die Regeln zu befolgen, gebe die Kirche den Gläubigen die nötige Struktur. Seit Mario Götze Deutschland 2014 zur Weltmeisterschaft geschossen hat, hoffen Fußballfans hierzulande wieder auf einen ähnlichen Erfolg. Bei einem Seelsorger-Turnier in Windisch-Eschenbach trifft "STATIONEN"-Moderator Benedikt Schregle Kleriker aus ganz Europa, die die Leidenschaft Fußball teilen. Mithilfe der geballten kirchlichen Kompetenz klärt Benedikt Schregle alle Fragen rund um Fußball und Glauben: Welche Kraft haben Rituale, um der eigenen Mannschaft zum Sieg zu verhelfen? Was unterscheidet Kirchenchöre von den Fangesängen in der Kurve? Und wie stark glauben die Kirchenvertreter selbst an ein erfolgreiches Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026?


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