Städte am Meer

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Städte am Meer (2/5)

Mëttwoch, 05:45

Kopenhagen ist die Kleine unter Europas Hauptstädten. Das einstige Fischerdorf am Öresund ist in den letzten Jahrzehnten zu einer Metropole mit Visionen gewachsen. Keine andere Stadt bereitet ihre grüne Zukunft so konsequent vor wie Kopenhagen. Ganz entspannt und unaufgeregt leben die Kopenhagener Fortschritt und Kreativität. Die Dokumentation zeichnet ein facettenreiches Bild der dänischen Hauptstadt, die übersetzt so viel wie "Kaufmannshafen" heißt. Schon seit den 1950er Jahren haben die Stadtplaner von Kopenhagen Lebensqualität im Blick und versuchen, das Auto aus der Innenstadt zu verdrängen. Heute ist Dänemarks Hauptstadt vor allem eins: eine Fahrradstadt. Von knapp 600.000 Einwohnern fährt fast jeder zweite Kopenhagener mit dem Rad zur Arbeit. Das Rad von Mette Walsted Kristiansen ist ein echter Hingucker, denn es besteht aus Holz. Gemeinsam mit Paul Harder Cohen kam sie auf die Idee, dänisches Eschen- und Walnussholz mit Kohlefasern zu verleimen. Das ergibt einen sehr stabilen Rahmen und verbessert den Fahrkomfort. Ebbe Korsgaard klappert wöchentlich ein halbes Dutzend Restaurants mit seinem Rad ab, um Kaffeesatz zu sammeln. In zwei umgebauten Schiffscontainern züchtet er zusammen mit Mikkel Lustrup Austernpilze, die die Nährstoffe aus dem Kaffeesatz aufnehmen.

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Städte am Meer (2/5)

Beschreibung

Städte am Meer sind Tore zur Welt sowie Einlasspforten und Schmelztiegel für Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur. Die Dokumentationsreihe blickt mit den neugierigen Augen eines Fremden auf Hafenstädte dieser Welt und erkundet deren Wesen und Eigenheiten. Die Hafenstadt Dakar ist ein Magnet und ein Moloch, ein kultureller Schmelztiegel und das Tor zur Welt. In der Hauptstadt Senegals wird Mode gemacht, Musik aufgenommen und Kunst ausgestellt. Für ganz Westafrika ist die Metropole am Atlantik Verkehrs- und Handelskreuz. Die Hafenstadt Dakar, die Hauptstadt Senegals, an der Westküste Afrikas ist ein Magnet und ein Moloch, kultureller Schmelztiegel und für viele das Tor zur Welt. Dakar ist auf eine eigene, sehr afrikanische Art modern. Das zeigen die Menschen, die in der Dokumentation vorgestellt werden. Die Frauen sind unabhängig und stolz, das gilt für die einzige schwarze Surferin des Landes ebenso wie für die Modedesignerin oder die Fischersfrau am Stadtstrand. Die Dokumentation hat junge Straßenkünstler und Rapper begleitet und zeigt, dass in Dakar Lebenslust und Überlebenskampf sich nicht ausschließen. Auf der vorgelagerten Insel Gorée, einem alten Handelsstützpunkt, der heute zum Weltkulturerbe zählt, lebt noch das alte Dakar, an den Stadtstränden entlang der Corniche trifft sich die Jugend auch zum Ringen, dem Nationalsport. Die Dokumentation begleitet einen jungen Ringer vom Training bis zum entscheidenden Kampf. Dakar präsentiert sich als eine weltoffene und liberale Metropole, in der das Leben rund um die Uhr pulsiert. Das mobile Kino beginnt seine Vorstellung nach Einbruch der Dunkelheit, später am Abend treffen sich die Frauen zum Tanzen, und in den frühen Morgenstunden öffnen die Clubs. Dann wird zum Mbalax getanzt, der westafrikanische Rhythmen mit westlichen Musikstilen wie Blues oder Funk verbindet. Die Konzerte dauern oft bis zum Sonnenaufgang. Film von Rolf Lambert


TV Zäitplang

Kanal Zeit Titel
SWR Mëttwoch, 05:30 Städte am Meer
SWR Donneschdeg, 05:30 Städte am Meer
SWR Donneschdeg, 05:45 Städte am Meer

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