Zu Tisch

Thüringen, Deutschland

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Seuraava

Das Grab der Schamanin

lauantai, 11.50

Eine Frau, ein Kind - die Todesumstände sind unbekannt. Forscherinnen und Forscher rollen jetzt den archäologischen Cold Case aus einer Schlüsselepoche der Menschheit neu auf. Die Dokumentation erkundet die Wurzeln der menschlichen Psychologie und die Anfänge von Religion und Spiritualität. Archäogenetik und modernste medizinische Forschung fördern spektakuläre Erkenntnisse zutage. Es handelt sich um einen der wichtigsten und spektakulärsten Fälle der Archäologie Mitteleuropas: Das Grab der Schamanin von Bad Dürrenberg ist ein Schlüsselfund aus jener Zeit, als die letzten Gruppen von Jägern und Sammlern durch das heutige Deutschland zogen - einer Zeit, aus der es keine schriftlichen Überlieferungen gibt. Zuerst wurde das Grab von den Nazis geborgen, die das Skelett dem "Ur-Arier" zuordneten. Tatsächlich gehört das Grab einer Frau, die in ihrer Zeit eine machtvolle Position ausübte. Genetische, medizinische und archäologische Untersuchungen zeigen, dass sie dunkelhäutig war, blaue oder graue Augen sowie eine auffällige körperliche Fehlbildung hatte. Als Schamanin war sie wohl eine spirituelle Leitfigur. Die Dokumentation geht von der gravierenden Fehlinterpretation des Grabfundes und seiner Instrumentalisierung im Sinne der nationalsozialistischen Rassentheorie aus und zeigt, wie sich heutige Forschergenerationen fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse akribisch erarbeiten, Artefakte sammeln und von den unterschiedlichsten Disziplinen untersuchen und bewerten lassen. Der Fund kann zudem die These untermauern, welche starken Rollen auch Frauen in der Vorgeschichte einnehmen konnten. Die Geschichte dieser Frau, die mit einem Baby im Arm begraben wurde, fasziniert uns noch 9.000 Jahre nach ihrem Tod. Sie stammt aus einer Zeit, über die immer noch erstaunlich wenig bekannt ist. So führt uns die Schamanin von Bad Dürrenberg zu unseren eigenen europäischen Anfängen zurück. Thema: Europäischer Tag der Archäologie ARTE rückt die Archäologie in den Fokus: Am 13. Juni 2026 steht sie im Mittelpunkt des Programms. In der Nekropole von Sakkara untersuchen Ägyptologen das Leben des Wesirs Ouni, der im 23. Jahrhundert vor Christus unter Pharao Pepi I. diente. Seine Ära gilt als Goldenes Zeitalter des Alten Ägyptischen Reichs, markiert aber auch den Beginn seines Niedergangs. Darüber hinaus werden weitere spannende Themen präsentiert: der Schatz des Tutanchamun, die vergessene Maya-Stadt Naachtun und neue Erkenntnisse zu den Ursprüngen des Homo sapiens.

Lisää...
Das Grab der Schamanin

Kuvaus

Süße Früchte, knackige Paprika, wilde Beeren: In Thüringen treffen Obstbautradition und moderne Landwirtschaftsideen zu einem köstlichen Stelldichein aufeinander. Hier arbeiten drei Generationen auf einem Obsthof, dort zwei Frauen zwischen allerlei Kräutern und Gemüse. Eine kulinarische Reise in die Mitte Deutschlands, wo Knödel und Kuchen noch schmecken wie bei Oma. Früher stand fast vor jedem Haus ein Holunderstrauch - man schrieb ihm schützende Kräfte zu. Nach alten germanischen Legenden wohnte die Göttin Holla zwischen seinen Zweigen. Schüttelte sie die Äste, fielen die Blüten wie Schneeflocken zu Boden - ein Bild, das später in das Märchen "Frau Holle" der Brüder Grimm einging. Elfi und Lars Triebe bewirtschaften seit 30 Jahren ein Obstgut, auf dem sie Äpfel, Birnen, Kirschen und Zwetschgen anbauen. Am Rande ihrer Plantagen wächst wilder Holunder, dessen weiße Blüten sich im Sommer in tiefschwarze Beeren verwandeln. Diese sind nicht nur reich an Vitaminen, sondern auch kulinarisch vielseitig. Mit ihrem süß-säuerlichen Aroma verfeinern sie zahlreiche Rezepte der spätsommerlichen Küche. Aus den Beeren stellen die Triebes Saft und Gelee für den Eigenbedarf her. Ganz in der Nähe bauen Dorothea Ulrich und Maria Wahle Gemüse an, das sie wöchentlich an Abnehmer aus der Umgebung liefern. Sie setzen auf sogenannte solidarische Landwirtschaft, ein moderner Trend, bei dem Profit zur Nebensache wird. Zum Ende der Erntezeit laden die "SoLaWis" die Familie Triebe und andere Landwirte aus der Gegend zum Erfahrungsaustausch und zum Plauschen bei Zwiebelkuchen und Holunder-Mousse ein. "Zu Tisch" reist in verschiedene Regionen der Welt und schaut bei er Zubereitung traditioneller Gerichte zu. Die Küchenkultur europäischer Landschaften offenbart ihren Reichtum und weckt Verständnis für eine vielleicht fremde Lebensart. "Zu Tisch" reist in die Regionen Europas und schaut bei der Zubereitung traditioneller Gerichte zu. Die Küchenkultur europäischer Landschaften offenbart ihren Reichtum und weckt Verständnis für eine vielleicht fremde Lebensart.


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Kanava Kesto Nimi
Arte lauantai, 11.20 Zu Tisch

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Das Programm setzt sich zu 55 % aus Dokumentationen, zu 25 % aus Spiel- und Fernsehfilmen, zu 15 % aus Nachrichtensendungen und zu 5 % aus musikalischen Darbietungen und Bühnenaufführungen zusammen. Zwei Drittel aller Programme sind Erstausstrahlungen.