The Darkest Web

Ermittler im Kampf gegen Kindesmissbrauch

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Li jmiss

TikTok, die mächtigste App der Welt

it-Tlieta, 21:40 CEST

Der durchschlagende Erfolg von TikTok ist nicht nur der eines Unternehmens. Die Videoplattform ist auch von großer politischer Bedeutung für ihr Entstehungsland, denn China macht damit den USA ihre bisherige Vormachtstellung im digitalen Bereich streitig. In diesem neuen Wettstreit der beiden Großmächte geht es um die Sammlung und Nutzung persönlicher Daten - ein Schlüsselelement der globalisierten Wirtschaft - aber auch um die Problematik von Überwachung und staatlicher Kontrolle. Die zweiteilige Dokumentation erforscht die Hintergründe dieses medialen Phänomens. Die Geschichte von TikTok ist zunächst die eines beeindruckenden Markterfolgs: Zhang Yiming, ein junger Vertreter der chinesischen Tech-Szene, schaffte es innerhalb weniger Jahre an die Weltspitze der sozialen Medien. 2012 gründete der Software-Ingenieur aus Peking sein Unternehmen ByteDance, das 2016 eine neue App auf den chinesischen Markt brachte: Douyin, eine Videoplattform mit revolutionärem Algorithmus. Ein Jahr später eroberte eine neue Version dieser App, TikTok, den Weltmarkt. Heute zählt sie rund 1,7 Milliarden Nutzerinnen und Nutzer, darunter 170 Millionen in den USA. Keinem anderen sozialen Netzwerk ist bislang ein derart rasanter Aufstieg gelungen. Neben dem unternehmerischen Erfolg zeichnet sich auch eine politische Entwicklung ab: Staatspräsident Xi Jinping will sein Land anstelle der USA zur Supermacht des 21. Jahrhunderts machen. 2015 übernimmt die Kommunistische Partei Chinas die Kontrolle über die chinesischen Technologieunternehmen. Seitdem sind die Firmen verpflichtet, mit der Regierung zu kooperieren und gesammelte Daten dem Nachrichtendienst zu überlassen. ByteDance - Zhang Yimings Firma, aus der Douyin und TikTok hervorgingen - ist für die politische Führung von besonderer Bedeutung. Wie nutzt das chinesische Regime ByteDance, um seine Macht zu festigen? Welche Rolle spielt TikTok in der chinesischen Expansionspolitik? Und wie reagiert Washington auf den Vormarsch der chinesischen App in sein bisheriges Hoheitsgebiet? Diesen Fragen geht der erste Teil der Dokumentation nach.

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Deskrizzjoni

Das Thema Pädokriminalität ist unfassbar und unerträglich. Wie halten es diejenigen aus, die nicht wegschauen dürfen? Was macht das mit ihnen? Und warum setzen sie sich dem weiterhin aus? Für diesen Film treten verdeckte Ermittler aus verschiedenen Ländern vor die Kamera. US-Fahnder Greg Squire spürt Pädophile auf, die im Dark Web operieren. Er ist gezwungen, das Unvorstellbare zu sehen und zu denken. Er trägt eine ganze Bibliothek des Grauens in seinem Kopf. Doch nur so hat er die Chance, diejenigen zu stoppen, die Kinder missbrauchen. Gemeinsam mit anderen Ermittlern aus der ganzen Welt arbeitet er daran, die Täter zu identifizieren und den Opfern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Regisseur Sam Piranty hat Greg und seine Kollegen mehrere Jahre lang begleitet. Sein Dokumentarfilm gewährt einen außergewöhnlichen Einblick in die internationale Polizeiarbeit. Die Entschlossenheit der Ermittler ist ihre stärkste Waffe. Sie verbringen Monate, manchmal Jahre damit, sich in nicht nachverfolgbare Netzwerke einzuschleusen, kleinste Hinweise auf Orte und Täter zusammenzutragen und mithilfe moderner digitaler Forensik Täter zu entlarven, die glauben, unantastbar zu sein. Manchmal sind es Intuition und Ausdauer, die den Durchbruch schaffen. Das ist altmodische Detektivarbeit, die kein Algorithmus ersetzen kann. Trotz ihrer Erfolge wissen die Ermittler, dass sie gegen ein Problem ankämpfen, das viel größer ist, als dass es ein Team lösen könnte. Die Zahlen zum Kindesmissbrauch im Netz sind weiterhin erschütternd hoch.


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Das Programm setzt sich zu 55 % aus Dokumentationen, zu 25 % aus Spiel- und Fernsehfilmen, zu 15 % aus Nachrichtensendungen und zu 5 % aus musikalischen Darbietungen und Bühnenaufführungen zusammen. Zwei Drittel aller Programme sind Erstausstrahlungen.